Alexandre Myrat

amyratAlexandre Myrat wurde in Volos (Griechenland) geboren. Er begann sein Dirigier-Studium in Athen und setzte es in Monte Carlo und Paris unter Igor Markevitch, Max Deutsch und Nadia Boulanger fort.
Sein erstes Konzert im Jahr 1970 mit dem Orchester Monte Carlo (Solist: Henryk Szerynk) war der Startschuss für eine internationale Karriere, die ihn nach Frankreich, Belgien, Niederlande, Großbritannien, Italien, Spanien, Jugoslawien, Bulgarien, Deutschland, Griechenland und Korea führte.

Im Jahr 1977 erhielt Alexandre Myrat die französische Staatsangehörigkeit. Er unterrichtet Dirigieren am Conservatoire Royal von Mons (Belgien) und dirigiert die besten Ensembles Frankreichs: Orchestre National de France, Nouvel Orchestre Philarmonique, Orchestre National de Lille, Orchestre de Monte-Carlo, Orchestre National de Lyon, Orchestre National d’Ile-de-France, Orchestre de Montpellier Languedoc-Roussillon sowie auch Ensembles für zeitgenössische Musik, z. B. Itinéraire und das Ensemble Inter contemporain.

1984 gründete er die Sinfonietta, das Orchestre régional de Picardie, das er bis 1989 dirigierte

Er realisierte zahlreiche Rundfunk-Aufnahmen für die BBC und dirigierte drei Jahre lang das Junge Orchester Edinburg, mit dem er 1994 Preise für die beste Orchester-Darbietung und für die beste Ton-Aufnahme beim Internationalen Wettbewerb von Wien erhielt.

Er gründete La Kamerata, das erste griechische Orchester, das sich internationales Ansehen erwerben konnte.

Alexandre Myrat hat an zahlreichen internationalen Festivals teilgenommen: Ravenna, Wallonien, Edinburg, Athen und Patras (das 1999 von ihm geleitet wurde).
Neben seiner Arbeit mit der Kamerata dirigierte er in der Saison 2000/2001 das Philharmonische Orchester von Unam, das Bellas Artes Kammerorchester von Mexico-City, die Reutlingen Philharmonie, die Philharmonie Göttingen, das Orchestre National de Montpellier, das Sinfonieorchester Mulhouse, das Haydn-Orchester Bozen, das Patras Orchester und das Orchester „Couleurs“ Athen.

2004 dirigierte er alle wichtigen Konzerte für die offiziellen Zeremonien der Olympischen Spiele von Athen. Von 2005 bis 2007 ist er als Hauptdirigent des Patras-Orchesters, im Hinblick auf das Ereignis „Patras 2006 – Kulturhauptstadt Europas“, verpflichtet worden.

Im Juni 2004 erhielt er den Orden „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ des französischen Kultusministers.

created by a35p.com
in cooperation with team-work.lu